Kampfsieg unter Flutlicht

01-10-2025

Der FC-Astoria Walldorf rang am Dienstagabend den Tabellenzweiten FSV Frankfurt nach einer tollen kämpferischen Leistung mit 1:0 nieder. Den Treffer des Tages erzielte Lennart Grimmer für den FCA.

Cheftrainer Andreas Schön kehrte gegen Frankfurt an die Seitenlinie zurück, er nahm im Vergleich zum Samstag-Spiel in Bahlingen drei Veränderungen in seiner Startelf vor, für Marvin Mutz, Yannick Thermann und Konrad Riehle starteten Dennis Egel, Theo Politakis und Tim Fahrenholz.

Der FCA erwischte den besseren Start und hatte durch Felix Kendel die erste Abschlusschance (11.). Nach einer Viertelstunde ging man folgerichtig in Führung, auf Zuspiel von Maximilian Waack traf Grimmer platziert ins lange Eck. Auch in der Folge blieb Walldorf spielbestimmend, etwas nennenswertes ereignete sich aber nur noch einmal kurz vor dem Pausenpfiff, Waack probierte es mit einem Schuss vom Strafraumeck, FSV-Keeper Lucas Becker parierte jedoch sicher (44.).

Nach dem Seitenwechsel schepperte nach fünf Minuten die Walldorfer Latte, Birkan Celik traf mit einem Distanzschuss den Querbalken (50.). Auf der Gegenseite hatte Kendel eine gute Torgelegenheit, von Marcel Carl auf die Reise geschickt, zischte sein Abschluss von 16m-Torentfernung am Kasten vorbei (54.). Wenig später hatte Grimmer eine gute Torraumszene, eine Flanke von Yasin Zor bekam er jedoch nicht kontrolliert auf das gegnerische Tor bugsiert (56.). Der FCA blieb durch Konter gefährlich, in der 68. Minute tankte sich der eingewechselte Jacob Collmann energisch durch die gegnerische Defensivreihe, aber sein Torversuch wurde im letzten Moment geblockt. Wieder Collmann hatte Minuten später den nächsten guten Torabschluss, unnachahmlich zog er in die Mitte, um dann jedoch das Ziel nur knapp zu verfehlen (71.). Mitten in die Frankfurter Schlussoffensive hinein dezimierten sich die Gäste durch eine Gelb/Rote Karte für den eingewechselten Joep Munsters (79.). Trotzdem schmiss der FSV alles nach vorne, der eingewechselte Baton Hajrizaj und Carl verpassten mit einer Doppelchance die Entscheidung (89.). So musste Walldorfs Schlussmann Mario Schragl in der Nachspielzeit noch einmal sein Können zeigen, als er einen Schuss von Amin Farouk zur Seite klärte und damit die Null und die drei Punkte für den FCA festhielt (90.+1).

Stimmen zum Spiel:

Tim Görner, Trainer FSV Frankfurt: „Wir haben die Anfangsphase ein Stück weit verschlafen, in den ersten zwanzig Minuten war Walldorf deutlich feldüberlegen. Danach haben wir uns gefangen, in der zweiten Halbzeit hatten wir viele Möglichkeiten, sind auch in Unterzahl mutig geblieben. Wir sind mit dem Ergebnis alles andere als zufrieden, werden aber daraus unsere Schlüsse ziehen für die kommenden Aufgaben.“

Andreas Schön: „Wir sind zurecht 1:0 in Führung gegangen, im weiteren Verlauf der Partie hat man die Frankfurter Qualität gespürt. In den letzten fünfzehn Minuten vor der Pause wurde der FSV schon stärker, auch im zweiten Durchgang waren sie besser, wir haben es verpasst den Deckel auf die Partie zu machen. Uns hat ein wenig der Mut gefehlt, wir hatten Angst Fehler zu machen. Es war aus unserer Sicht ein etwas glücklicher Sieg, aber den nehmen wir gerne so mit.“

Ausblick:

Der FC-Astoria Walldorf ist im Flow, der 1:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt war das vierte Spiel in Serie ohne Niederlage, mit fünfzehn Punkten übernachtet man auf einem tollen fünften Tabellenplatz. Die Englische Woche endet am Samstag (4. Okt.) mit dem Walldorfer Auswärtsspiel beim KSV Hessen Kassel, Anstoß der Partie im Auestadion ist um 14 Uhr.

Tore: 1:0 (14.) Grimmer

FC-Astoria Walldorf: Schragl – Goß, Egel, Lässig – Waack, Politakis (70. Erbe), Fahrenholz (62. Riehle), Grimmer, Zor (84. Hajrizaj) – Kendel (62. Collmann), Carl

FSV Frankfurt: Becker – Hildmann (62. Bock), Gottwalt, Weißmann, Kemper – Del Vecchio, Fisher (62. Munsters), Harnafi, Celik (82. Farouk), Peters (74. Mourad) – McDonald (62. Iorga)

Schiedsrichter: Marvin Maier (TuS Windschläg)

Zuschauer: 288

Besondere Vorkommnisse: Gelb/Rote Karte für Munsters (79.)

Bilder von Lukas Adler.

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