PORTRAIT

Tina Schmider

Wenn es zwickt oder Blessuren zu behandeln sind, dann ist Tina Schmider gefragt. Tina ist seit Juli 2011 Physiotherapeutin beim FC-Astoria Walldorf. Sie ist eine feste Größe des Walldorfer Betreuerteams und hat mit ihrer professionellen Arbeit einen großen Anteil am Erfolg des FCA.

Neben ihrer Tätigkeit beim FCA ist sie Angestellte des THERASPORT Teams in Heidelberg. „Bis jetzt möchte ich keins von beiden missen“ ist Tina dankbar für die Flexibilität und freie Hand, die ihr Chef Stefan Korn ihr überlässt. Bei THERASPORT ist Tina von Anfang an dabei, seit 1998 (!) ist sie Teil des Teams und hat mitgeholfen, dass die Praxis für moderne, ambulante Physiotherapie regional ein sehr hohes Ansehen genießt. Über die Jahre ist das Team kontinuierlich gewachsen, mittlerweile gibt es fünf Praxen, drei in Heidelberg, eine in Sandhausen und eine in Walldorf bei SAP. Von ihrem Chef hat Tina in frühen Jahren viel gelernt, durch sein Engagement bei SV Waldhof Mannheim Ende der Neunziger, Anfang der Zweitausender, hat sie früh physiotherapeutischen Kontakt zum Fußball gehabt und Erfahrungen mit ihm austauschen können: „Ich bin dadurch tiefer in die Materie des Fußballs eingestiegen.“ Ursprünglich war Tina einem anderen Sport viel näher. Der Vater spielte zwar Fußball und dadurch war sie auch als Kind und Jugendliche oft mit auf dem Fußballplatz, sie selbst hat aber Leichtathletik betrieben – und das höchst erfolgreich. Hier nur einige Highlights aus ihrer Karriere:

  • Deutscher Meister im Siebenkampf bei den B-Juniorinnen
  • 3. Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften in der 4 x 100m Staffel
  • Deutscher Leichtathletik Schulmeister mit dem Hebel-Gymnasium Schwetzingen in Berlin

 

Leider musste sie viel zu früh mit dem Leistungssport aufhören, zahlreiche Verletzungen und heftige Knieprobleme (u.a. vier (!) Kreuzbandrisse) zwangen sie dazu. 1994 dann die richtungsweisende Entscheidung eine dreijährige Ausbildung auf der Physiotherapie-Schule in Heppenheim anzufangen – so fing für sie beruflich alles an.

Schnell bot sich die Möglichkeit, neben der Tätigkeit in der Praxis auch Fußballvereine physiotherapeutisch zu unterstützen, so war sie von 1998 bis 2007 bei der TSG 1899 Hoffenheim. „Es war eine schöne Zeit, die sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe viele Leute kennengelernt. Durch den Fußball habe ich auch für den Beruf wichtiges dazugelernt, da man oft sehr schnell richtige Entscheidungen treffen musste“ blickt Tina zurück auf die Zeit im Kraichgau. Dort gab es auch die ersten Berührungspunkte mit Matthias Born, Andreas Gaber und Roland Dickgießer. Denn Andi Gaber war es, der 2011 den Kontakt zu Tina aufnahm und sie fragte beim FCA miteinzusteigen. „Der Spruch, dass man sich immer zweimal im Leben sieht, trifft hier voll zu“ erinnert sich Tina freudig an das Zustandekommen ihres Engagements in der Astorstadt. Neben dem Wiedersehen mit den sportlichen Verantwortlichen hebt Tina auch das Wiedersehen mit zwei ehemaligen Spielern heraus, die sowohl für die TSG als auch für den FCA die Kickschuhe schnürten: „Manuel Kaufmann und Christian Daub sind beides feine Jungs, mit denen ich immer noch regelmäßig Kontakt habe.“

Beim FCA ist Tina seither eine Institution. Zu Beginn ihres Engagements bildete sie ein Team mit Stefan Weis und Clublegende Hans Michelbach. Seit dieser Saison, arbeitet Sie mit Neuzugang Moritz Veigel zusammen und ist froh darüber: „Moritz arbeitet auch bei THERASPORT, unsere Kommunikationswege sind entsprechend kurz und das ist sehr hilfreich.“ Der FC-Astoria Walldorf kann sich glücklich schätzen mit Tina eine so erfahrene Person im Staff der Mannschaft zu wissen, wir hoffen, dass sie noch ganz lange der FCA-Familie erhalten bleibt.


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